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Das Einsatzgebiet des
Löschzuges 12
Gelsenkirchen ist
eine kreisfreie Stadt im nördlichen Ruhrgebiet in
Nordrhein-Westfalen und vor allem als Heimat des
Fußballklubs Schalke 04 bekannt.
Der eigentliche
Ausrückebereich zu
Einsätzen des Löschzuges 12 liegt im Norden der Stadt -
genauer gesagt im Stadtteil Buer. Die Einteilung in
Einsatzgebiete bzw. Ausrückebereiche macht Sinn, damit die
einzelnen freiwilligen Löschzüge neben der Berufsfeuerwehr
bei entsprechenden Einsatzstichworten alarmiert werden
können und auch sicher gestellt ist, dass der Löschzug
alarmiert wird, der der Einsatzstelle am nächsten ist. In
etwa stimmen die Einsatzgebiete der Löschzüge mit den
Stadtteilgrenzen überein.

Blick von der
Rungenberghalde über den Stadtteil Buer hinweg
Bei größeren
Schadenslagen (z. B. Großbrände oder
Verstärkungsanforderungen anderer Löschzüge) oder mehreren
zeitgleichen Einsatzorten (z. B. Sturmeinsätze), wird
oftmals von diesen Ausrückebereichen abgesehen und so fahren
die Löschzüge dann auch außerhalb ihres Einsatzgebietes zu
Einsätzen. Auch an Übungsdiensten von Löschzügen kann von
diesen Ausrückebereichen abgesehen werden, da dann in der
Regel Feuerwehrkräfte an den Feuerwehrgerätehäusern sind,
die dann einen gewissen Zeitvorteil gegenüber anderen
freiwilligen Löschzügen haben, die noch keine Kräfte am
Feuerwehrgerätehaus haben.
Neuerdings ist es
sogar möglich, Einsätze zu fahren, die weit über die
Stadtgrenzen hinaus gehen. Während es früher
selbstverständlich war, Nachbarfeuerwehren bei besonderen
Ereignissen zu helfen, geht man nun einen Schritt weiter.
Die freiwilligen Löschzüge der Stadt Gelsenkirchen bilden
zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Coesfeld eine
Feuerwehrbereitschaft im Regierungsbezirk Münster. Mit
weiteren Bereitschaften ist es nun machbar, schnell und
zuverlässig bei überörtlichen Hilfeleistungen (Hochwasser,
Waldbrände uvm.) eine große Menge an Feuerwehrkräften und
Technik zur Einsatzstelle zu bringen, um die örtlichen
Kräfte zu unterstützen.
Im folgenden
können Sie einige Informationen über die Stadt Gelsenkirchen
und besondere Gefahrenschwerpunkte im Stadtgebiet erhalten,
die Karte zeigt die Einteilung der Stadt in Stadtteile, der
eigentliche Ausrückebereich des Löschzuges 12 wird rot
umrandet hervorgehoben.
Strukturdaten
der Stadt Gelsenkirchen
Einwohner: ca. 272.000
Gesamtfläche: 104,84 qkm
Bebaute Fläche: 44,1 qkm
Nord-Süd-Ausdehnung: 17 km
Ost-West-Ausdehnung: 11 km
Höhenlage: 25-95 m
Gefahrenschwerpunkte im Stadtgebiet
Arena auf Schalke
RUHR OEL GmbH, Werk Scholven
RUHR OEL GmbH, Werk Horst
DSM Polyolefine GmbH
Aral Tanklager Stadthafen
Progas GmbH & Co KG Flüssiggase
AGR - Zentraldeponie "Emscherbruch"
E.ON Kraftwerke GmbH
Müller's Mühle mit Lagerei und Mühlbetrieb
Überdurchschnittlicher Tanklastverkehr
Wartekorridor für den Flughafen Düsseldorf
Die Stadt Gelsenkirchen im Wandel der Zeit
Gelsenkirchen wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Der
Aufstieg begann jedoch erst im 19. Jahrhundert mit der
Industrialisierung An die Vorgeschichte erinnern heute nur noch
einige Baudenkmäler, wie zum Beispiel Schloss Horst, Schloss
Berge oder die Wasserburg Lüttinghof. Besonders der Bergbau und
die Schwerindustrie verhalfen der Stadt zum Aufstieg, sodass der
Stadt 1875 die Stadtrechte verliehen wurden. Die Ausdehnung des
heutigen Stadtgebietes, geht auf das Jahr 1928 zurück, da in
dieser Zeit die Stadt Buer und die Gemeinde Horst eingemeindet
wurden. In der Gesamtstadt lebten ab 1930 offiziell 340.000
Menschen. Durch den Bergbau und die Schwerindustrie als
Kriegslieferant für den zweiten Weltkrieg wurde Gelsenkirchen
zum beliebten Ziel der alliierten Luftangriffe, sodass zu
Kriegsende rund drei Viertel der Wohnungen und öffentlichen
Gebäude zerstört war. Auch nach dem Krieg spielten Bergbau und
Schwerindustrie weiterhin eine tragende Rolle als Arbeitgeber.
Mit knapp 400.000 Einwohnern wurde 1959 ein Einwohnerhöchststand
verzeichnet. Der danach einsetzende Strukturwandel weg von Kohle
und Stahl und hin zu neuen Technologien, wie der Solarenergie,
und zur Dienstleistungsgesellschaft ist noch nicht
abgeschlossen. Bei relativ hoher Arbeitslosigkeit hat
Gelsenkirchen heute ca. 272.000 Einwohner.
Das Stadtwappen der Stadt aus dem Jahre 1928
Das Stadtwappen der
Stadt Gelsenkirchen ist geviert von Schwarz und Silber. Im
linken Obereck des Gelsenkirchener Stadtwappens befindet sich
eine silberne Kirche und im rechten Untereck Schlägel und Eisen.
Im rechten Obereck ist eine bewurzelte grüne Linde und im linken
Untereck ein linksgewendeter roter Löwe vor 5 blauen Querbalken.
Die Kirche stammt aus dem alten Gelsenkirchener Stadtwappen und
Schlägel und Eisen steht für die große Bedeutung des
Steinkohlenbau und der Eisenindustrie. Die Linde stammt aus dem
Buerschen Stadtwappen und der rote Löwe stammt aus dem
Familienwappen der Herren von Horst. Das Wappen wurde der Stadt
im Jahre 1928 verliehen und wird mit dem Zusatz "Feuerwehr
Gelsenkirchen" als Ärmelabzeichen der Feuerwehr Gelsenkirchen
getragen. Daneben gibt es noch das Logo der Stadt Gelsenkirchen,
ein blaues "G" auf weißem Hintergrund.
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